Von einer ganz fiesen Nummer hat Bild.de berichtet. Berliner Schmuddel-Schnüffler reiten auf
einer miesen Abzock-Masche. Als die Hamburger Hausfrau Christina den Brief der Detektei öffnete
traf sie der Schock. Ihr lieber Mann soll
fremdgehen!
Gleich vorab, der treue Ehemann Michael war natürlich nicht fremdgegangen. Aber stellen Sie sich
mal das Szenario so vor, die miese Detektei hätte glücklicher weise einen blinden Treffer gelandet!
Der Mann wird von seiner Frau oder auch umgekehrt zur Rede gestellt. Aus lauter Schock, wird der Seitensprung
zugegeben...
Melden Sie sich deshalb nie bei einer Seitensprung-Agentur an, die Ihre Adressdaten erhebt. Bei Direct-Date,
bzw. in unserem gesamten angeschlossenen Netzwerk müssen Sie lediglich Ihre Emailadresse zur Anmeldung
angeben. Zusätzlich, obwohl keinerlei persönliche Daten erhoben werden, haben Sie die TÜV-Sicherheit,
dass der Datenschutz in unserem Netzwerk absolut zu 100 % eingehalten wird und nichts, noch nicht mal eine
Emailadresse nach aussen dringt. Sicherer können Sie nicht Ihrem Seitensprung nachgehen.
Doch wie lautete die infame Behauptung der Detektei? Nun, Sie hätten durch umfangreiche Recherchen
Informationen von Leuten erhalten, die ihrem Ehepartner untreu geworden seien. Unter anderem sei darunter auch
der Mann von Christina. Sie nannten in dem Brief sogar den Vornamen Michael. Wer den beigefügten,
wohl geschickt verklausulierten Nachforschungsauftrag unterschreibt, muss bis zu 500 bezahlen. Dreister
geht es nun wirklich nicht!!
Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt: "Mit Namen und
Adressen werde gehandelt". Es könnte also fast
jeden von uns treffen.
Sehr geschickt, aber sehr dreist wird hier bewusst mit der Unsicherheit der Leute gespielt. Ist vielleicht doch
etwas wahres an dem Seitensprung dran? Nach dem Lesen solch eines Briefes, können Sie sich sicherlich
vorstellen, dass viele Ehemänner oder Ehefrauen sehr verunsichert dem lieben Partner gegenüber sind.
Wie leicht unterschreibt man doch den Auftrag, um sich Gewissheit zu verschaffen?
Der Verbraucherzentrale in Hamburg sind schon einige Fälle bekannt geworden. Und es sei nicht nur
Hamburg die Zielscheibe, sondern es wird mittlerweile von bundesweiten Aktivitäten der Detektei gesprochen.
Ein schwarzes Schaf kann da mal wieder den Ruf einer ganzen Branche schädigen, befüchtet Hans Sturhahn,
Chef des Bundesverbandes Deutscher Detektive.
Ein Verbraucherschützer aus Hamburg warnt: „Wer so einen Auftrag bereits unterschrieben hat, sollte unbedingt
die Annahme verweigern."
Die Detektei sei bereits abgemahnt.
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