Genießen Sie unseren Spitzenservice. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten. Informationen zu Erfurt: Erfurt ist die Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt des Freistaates Thüringen und die sechstgrößte der Neuen Bundesländer. Die Universitätsstadt ist eines der drei Oberzentren des Landes, katholischer Bischofssitz, Sitz des Bundesarbeitsgerichts und eine kreisfreie Stadt. Die nächsten größeren Städte sind Leipzig, 105 km Luftlinie nordöstlich, Kassel, 115 km nordwestlich, Hannover, 180 km nordwestlich, Frankfurt am Main, 190 km südwestlich und Dresden, 210 km östlich. Geschichte der Stadt Erfurt: 1664 eroberten französische und Reichsexekutionstruppen des Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Johann Philipp von Schönborn Erfurt. Damit begann die kurmainzische Herrschaft. Sachsen verzichtete auf seine Schutzherrschaft. Erfurt wurde nun zusammen mit dem Eichsfeld von einem Mainzer Statthalter regiert. 1682 und 1683 erlebte Erfurt die schlimmsten Pestjahre seiner Geschichte, allein 1683 erlag über die Hälfte der Erfurter Bevölkerung der tödlichen Krankheit. Am 21. Oktober 1736 zerstörte eine Feuersbrunst 188 Häuser in der Gegend zwischen Erfurter Dom, Rathaus und Predigerkirche. 1802 kamen Stadt- und Landgebiet Erfurt gemäß dem preußisch-französischen Vertrag als Entschädigung zum Königreich Preußen. Nach der Niederlage der Preußen bei der Schlacht von Jena und Auerstedt am 17. Oktober 1806, wurde die Stadt kampflos durch die Truppen Napoleons besetzt. Dieser erklärte 1807 Erfurt mit Blankenhain zu einer kaiserlichen Domäne. 1808 empfing Napoléon Zar Alexander I. und die Fürsten des Rheinbundes zum Erfurter Fürstenkongress (auch Erfurter Kongress), in dessen Folge es zu einem Bündnisvertrag zwischen Frankreich und Russland kam, der aber in der Folgezeit nicht eingehalten wurde. Napoleon nutzte die Zeit in Erfurt unter anderem, um Johann Wolfgang Goethe kennenzulernen. 1814 endete nach erfolgreicher Belagerung durch preußische, österreichische und russische Truppen die französische Besetzung und 1815 wurde Erfurt aufgrund des Wiener Kongresses wieder dem Königreich Preußen zugesprochen, welches den größten Teil des Erfurter Landgebietes und das Blankenhainer Gebiet an Sachsen-Weimar-Eisenach abtrat. 1816 wurde die Universität Erfurt geschlossen. Im gleichen Jahr wurde Erfurt Stadtkreis (kreisfreie Stadt) und Sitz der preußischen Bezirksregierung (Regierungsbezirk Erfurt), welche dem Oberpräsidenten der preußischen Provinz Sachsen in Magdeburg unterstand. Der Stadtkreis Erfurt wurde jedoch bereits 1818 wieder mit dem Landkreis Erfurt verbunden. Am 1. Januar 1872 schied die Stadt erneut aus dem Landkreis Erfurt aus und wurde kreisfrei. Die Festung wurde 1873 aufgehoben und abgerissen. Mit der Ansiedlung wichtiger Maschinenbaubetriebe wurde Erfurt im ausgehenden19. Jahrhundert ein bedeutender Industriestandort. So gründete 1857 Christian Hagans eine Lokomotiven- und Maschinenfabrik, 1888 Otto Schwade die „Deutsche Automat-Dampfpumpen-Fabrik“, 1902 Hugo John eine Fabrik für Schornstein-Aufsatz und Blechwaren sowie Henry Pels die „Berlin-Erfurter Maschinenfabrik“. Eine besondere Bedeutung spielt in Erfurt auch heute noch der Gartenbau und die Saatzucht. Diesem Umstand verdanken eingeborene Erfurter den Spitznamen „Puffbohne“. Eine wichtige Rolle spielt hier seit 1867 die Firma „N. L. Chrestensen“. Eine Gewerbezählung im Jahre 1883 ergab, dass Erfurt deutschlandweit in der Erwerbsgärtnerei an erster Stelle, in der Schuhfabrikation an fünfter Stelle und in der Konfektionsproduktion an achter Stelle stand. Im Oktober 1891 fand in Erfurt der Erfurter Parteitag der deutschen Sozialdemokraten, die sich seit 1890 „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“ SPD nannten, statt. 1906 wurde Erfurt mit 100.000 Einwohnern Großstadt. Der 1. Weltkrieg kostete 3.579 Erfurter Bürger das Leben. Als 1920 das Land Thüringen mit der Landeshauptstadt Weimar gebildet wurde, wurden die preußischen Gebiete Thüringens einschließlich Erfurt nicht miteinbezogen. Zwischen 1929 und 1932 war Erfurt von der Weltwirtschaftskrise betroffen. Die Produktion ging auf weniger als die Hälfte zurück und die Arbeitslosigkeit erreichte Höchststände, sodass das Gedankengut der Nationalsozialisten bei großen Teilen der Bevölkerung auf Zustimmung stieß. 1933 übernahm die NSDAP die Kontrolle über die Stadt; in der Feldstraße wurde eines der ersten Konzentrationslager errichtet. In den folgenden Jahren wurde die wirtschaftliche Entwicklung durch die einsetzende Rüstungsproduktion bestimmt. Dazu entstanden auch neue Industriebetriebe, wie die Feinmechanische Werke GmbH Erfurt (FEIMA), das Telefunkenwerk und die Reparaturwerk Erfurt GmbH (REWE), welche von Josef Jacobs, einem mit dem Pour le Mérite ausgezeichneten Piloten, gegründet wurde. Daneben wurden sechs neue Kasernenanlagen und der Fliegerhorst Erfurt-Bindersleben gebaut und der Flughafen Erfurt-Nord erweitert. 1938 zählte Erfurt zu den größten Garnisonen des Deutschen Reiches. In der „Reichskristallnacht“ wurde die Synagoge niedergebrannt und die Verschleppung der jüdischen Bewohner begann. Im Jahr 1940 begann die Erfurter Firma J. A. Topf und Söhne die Zusammenarbeit mit der SS. In den folgenden Jahren lieferte das Unternehmen die Krematorien, Belüftungsanlagen und gasdichte Türen für die Konzentrationslager in Dachau, Buchenwald und Auschwitz. Im Zweiten Weltkrieg erlebte Erfurt 27 Luftangriffe, dabei verloren ungefähr 1600 Menschen ihr Leben. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, aber im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten hielt sich das Ausmaß der Zerstörung mit ungefähr 17% der Wohnungen in Grenzen. Am 13. April 1945 besetzten Einheiten der 3. US-Armee unter Befehl des Generals George S. Patton die Stadt. Danach stellte am 1. Juli die preußische Bezirksregierung ihre Tätigkeit ein. Die Stadt wurde mit dem Regierungsbezirk Erfurt dem Land Thüringen zugeordnet. Am 3. Juli übernahmen schließlich Einheiten der Roten Armee aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und der Beschlüsse der Konferenz von Jalta die Stadt, Erfurt wurde Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone. 1945 begann Erfurt sich langsam von den Folgen des Krieges zu erholen. 30.000 Kubikmeter Schutt wurden aus den Straßen geräumt, die Straßenbahn und die Gasversorgung wieder in Betrieb gesetzt und die Schulen eröffnet. 1948 wurde Erfurt durch den Thüringer Landtag zur thüringischen Landeshauptstadt ernannt, bevor im Jahr 1952 das Land Thüringen aufgelöst und in drei Bezirke eingeteilt wurde, wobei Erfurt Sitz des Bezirks Erfurt wurde. Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts begann der großflächige Abriss des Krämpferviertels am östlichen Rande der Altstadt. Durch die folgende Verbreiterung des Juri-Gagarin-Ringes und den Neubau von 11- bis 16-geschossigen sowie bis zu 120 Meter langen Plattenbauten wurde das bis dahin unzerstörte und durch Kirchtürme geprägte Stadtbild dauerhaft beeinträchtigt. Zusätzlich entstanden bis Ende der siebziger Jahre am Stadtrand die großen Wohngebiete Johannesplatz, Nordhäuser Straße, Rieth und Roter Berg mit zusammen über 17.000 Wohnungen. 1970 kam Bundeskanzler Willy Brandt nach Erfurt und traf den stellvertretenden Staatsratsvorsitzenden Willi Stoph. Er zeigte sich unter anderem am Fenster des Hotels „Erfurter Hof“, das gegenüber dem Bahnhof liegt. Die Menge begrüßte ihn mit „Willy, Willy“- und "Willy Brandt ans Fenster"-Rufen. 1989 kam es auch in Erfurt zu immer größeren Demonstrationen, die schließlich den politischen Umbruch einleiteten. Am 4. Dezember 1989 wurde das Gebäude der Staatssicherheit von Erfurter Bürgern besetzt und eine Bürgerwache eingerichtet. 1991 stimmten 49 von 88 Abgeordneten des Landtags für Erfurt als Thüringer Landeshauptstadt.Im Jahr 1994 erfolgte die Neugründung der Erfurter Universität; ebenfalls in diesem Jahr wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen, das seit 1973 bestand, zum Bistum Erfurt erhoben. Das Bild der Stadt Erfurt hat sich in den Jahren seit der Wende deutlich verändert. Fast alle Gebäude der historischen Altstadt wurden saniert, an manchen Stellen entstanden Neubauten. Am 26. April 2002 erlangte Erfurt durch den Amoklauf im Gutenberg-Gymnasium tragische Berühmtheit. Neu in Erfurt? Oder Sie möchten sich mal näher mit Erfurt beschäften? Dann schauen Sie sich am besten die offizielle Homepage von Erfurt an. In den folgenden Metropolregionen ist Direct-Date tätig: Berlin/Brandenburg | Bremen/Oldenburg | Frankfurt/Rhein-Main | Hamburg | Hannover-Braunschweig-Göttingen | München | Nürnberg | Rhein-Neckar-Dreieck | Rhein-Ruhr | Sachsendreieck | Stuttgart | Wien/Ostregion (Österreich) | Zürich/Winterthur (Schweiz) Erotikabenteuer Deutschland Sie können sich bei der Seitensprung-Agentur Direct-Date selbstverständlich ganz gezielt nach Bundesland, Stadt oder Region anmelden und genießen. Suchen Sie sich bitte nachstehend Ihren Treffer für Ihre Erotikabenteuer aus:
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